Psychodynamische Organisationsberatung

Nicht nur der einzelne Mensch kann Probleme mit sich selbst oder mit einer anderen Person haben. Auch kleine oder große Gruppen, wie z.B. Arbeitsteams, Belegschaften einer ganzen Firma oder einer Abteilung in einem Konzern oder einer Verwaltung im öffentlichen Dienst können Schwierigkeiten haben, die die gemeinsame Arbeit erheblich beeinträchtigen. Oft reicht hier eine rein organisatorische Beratung und Umstrukturierung nicht aus, unternehmerische Kosten – Nutzenanalysen und entsprechende Änderungen bringen nicht den gewünschten Erfolg. Hier setzt die psychodynamische Unternehmensberatung ein, die sich um das Aufspüren von bisher unterschätzten Zusammenhängen und unbewußten Vorgängen in der ganzen Gruppe kümmert:

Dabei kann es sich z.B. um bewusste und unbewußte Widerstände gegen Neuerungen und Veränderungen handeln; um alte „offene Rechnungen", die auf Kränkungen basieren können, die nie aufgearbeitet und besprochen wurden und oft über Generationen mitgeschleppt werden. Auch das Verhaftetsein an alten Strukturen, Gewohnheiten, Privilegien, deren Aufgabe mit Angst oder Verlust verbunden ist, führt zu Schwierigkeiten. Das ist z.B. der Fall, wenn ein Nachfolger gefunden werden muss, der alte Chef nicht weichen will, und daher sowohl der richtige Zeitpunkt für den Wechsel als auch die Suche nach dem richtigen Nachfolger versäumt wird.

Ziel der psychodynamischen Organisationsberatung ist der bewusste Umgang mit Konflikten, die Sensibilisierung für Konflikte und das Erlernen von neuen Lösungsstrategien. Das führt in der Regel zu erheblicher Zufriedenheit am Arbeitsplatz, wodurch die gesamte Effizienz der Arbeitsgruppe gesteigert wird.